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02.04.2026

Iran-Krieg treibt Spritpreise deutlich nach oben

Ein Monat nach Beginn des Iran-Krieges zeigt eine Auswertung des TCS: Benzin und Diesel sind in der Schweiz spürbar teurer geworden.

Iran-Krieg treibt Spritpreise deutlich nach oben

Wer über die Osterfeiertage mit dem Auto unterwegs ist, muss tiefer in die Tasche greifen. Laut Daten des TCS sind die Treibstoffpreise in den vergangenen vier Wochen deutlich gestiegen. Besonders stark fällt der Anstieg beim Diesel aus.

Die Analyse basiert auf rund 3500 Tankstellen, deren Preise zwischen Ende Februar und Ende März erfasst wurden. Demnach verteuerte sich Benzin Bleifrei 95 von durchschnittlich 1.64 Franken auf 1.82 Franken pro Liter – ein Plus von rund 11 Prozent. Noch deutlicher fiel die Entwicklung beim Diesel aus: Hier stieg der Preis von 1.75 auf 2.13 Franken pro Liter, was einem Anstieg von 22 Prozent entspricht. Auch Benzin Bleifrei 98 legte zu und verteuerte sich um etwa 10 Prozent.

Als Haupttreiber gilt der gestiegene Ölpreis infolge des seit mehreren Wochen andauernden Konflikts im Iran. Zusätzlich wirken sich Transportkosten – etwa über den Rhein – sowie Wechselkursschwankungen zwischen Franken und US-Dollar auf die Preise aus.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer kommt die Entwicklung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Gerade rund um Ostern und in den Frühlingsferien steigt die Nachfrage nach Treibstoff traditionell an, da viele Menschen mit dem Auto verreisen.

Um Preisunterschiede besser zu nutzen, greifen laut TCS immer mehr Nutzerinnen und Nutzer auf den Benzinpreisradar in der entsprechenden App zurück. Seit Beginn des Konflikts haben sich die Zugriffe auf das Angebot deutlich erhöht. Die Plattform zeigt aktuelle Preise an Tankstellen und ermöglicht es, günstigere Angebote in der Nähe zu finden – teils mit Differenzen von mehr als 30 Rappen pro Liter.

Die Daten beruhen auf Angaben aus der Nutzergemeinschaft und liefern damit einen breiten, wenn auch nicht offiziell überprüften Überblick über die aktuelle Preissituation.

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