02.04.2026
BMW startet i3-Produktion in München
Posted by: Fabio Simeon
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Im August beginnt im Werk München die Serienproduktion des neuen BMW i3 – und damit der nächste Schritt beim Hochlauf der „Neuen Klasse“. Für den Standort markiert dies einen zentralen Meilenstein: Er wird künftig eine Schlüsselrolle im globalen Produktionsnetzwerk des Unternehmens übernehmen.
In den vergangenen Jahren wurde das traditionsreiche Werk umfassend modernisiert. Neue Fertigungsanlagen, ein hoher Automatisierungsgrad und verstärkte Digitalisierung prägen heute die Produktion. Ziel ist eine flexiblere und effizientere Fertigung, die auf die Anforderungen vollelektrischer Fahrzeuge zugeschnitten ist. Ab 2027 soll das Werk ausschliesslich Elektroautos produzieren.
Die Umstellung ist mit erheblichen Investitionen verbunden. Rund 650 Millionen Euro fliessen in den Umbau, der bei laufender Produktion umgesetzt wurde. Dabei entstanden unter anderem ein neuer Karosseriebau sowie eine modernisierte Fahrzeugmontage. Gleichzeitig wurden bestehende Prozesse grundlegend überarbeitet.
Ein zentrales Element ist das Produktionskonzept „iFACTORY“, das auf Effizienz, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Im Werk München kommen unter anderem KI-gestützte Qualitätskontrollen, digitale Zwillinge sowie vernetzte Produktionssysteme zum Einsatz. Diese sollen Abläufe optimieren und die Fertigungsqualität weiter erhöhen.
Auch in der Logistik wurden neue Strukturen geschaffen. Ein grosser Teil der Bauteile wird künftig direkt an die Montagelinien geliefert, unterstützt durch automatisierte Transportsysteme und digitale Steuerung. Dadurch sollen interne Wege verkürzt und Prozesse beschleunigt werden.
Die Produktion des i3 ist zudem eng in ein regionales Netzwerk eingebunden. Hochvoltbatterien werden in Niederbayern gefertigt, während der Elektromotor aus dem Werk Steyr in Österreich stammt. Dieses Prinzip soll die Lieferketten stabilisieren und die regionale Wertschöpfung stärken.
Mit dem Produktionsstart des neuen i3 will BMW nicht nur seine elektrische Modellpalette erweitern, sondern auch die Effizienz der Fertigung steigern. Für den Standort München bedeutet dies den Übergang von einem klassischen Automobilwerk zu einem vollständig elektrischen Produktionszentrum.




