OMODA & JAECOO starten im vierten Quartal 2026 in der Schweiz
Posted by: Fabio Simeon
Die chinesischen Automobilmarken OMODA & JAECOO kommen Ende 2026 in die Schweiz. Gemeinsam mit Grand Automotive baut die CHERY Group ein neues Vertriebs- und Servicenetz auf und bringt zum Marktstart mehrere SUV-Modelle sowie moderne Hybridantriebe.
OMODA & JAECOO, die internationalen Automobilmarken der CHERY Group, bereiten ihren Markteintritt in der Schweiz vor. Grundlage ist ein Importvertrag zwischen CHERY und Grand Automotive. Die neu gegründete OMODA & JAECOO Schweiz AG übernimmt künftig den offiziellen Import und Vertrieb. Zum Start im vierten Quartal 2026 sind unter anderem der OMODA 9 sowie die Modelle JAECOO 7 und JAECOO 5 vorgesehen.
Die beiden Marken wurden 2023 speziell für internationale Märkte lanciert und haben seither nach eigenen Angaben rasch expandiert. In weniger als drei Jahren wurden weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft. Mittlerweile sind OMODA & JAECOO in 77 Märkten vertreten, darunter 24 europäische Länder. Dabei setzt OMODA auf futuristisches Design und technologieorientierte Mobilität, während JAECOO mit robust gestalteten SUV-Modellen auftritt.
Auch die CHERY Group baut ihre Präsenz in Europa aus. In Raunheim bei Frankfurt betreibt das Unternehmen ein Design- und Entwicklungszentrum, dessen Belegschaft bis Ende 2026 auf bis zu 140 Mitarbeitende wachsen soll. Ein weiteres Forschungs- und Operationscenter für Elektrifizierung und nachhaltige Mobilität befindet sich in Barcelona.
Bei den elektrifizierten Modellen setzt OMODA & JAECOO unter anderem auf das sogenannte Super Hybrid System (SHS). Der Verbrennungsmotor soll dabei vor allem als Energiequelle für die Batterie dienen, während der elektrische Antrieb den Vortrieb übernimmt. Ein intelligentes Energiemanagement steuert die jeweilige Antriebsquelle. Die Plug-in-Hybridvarianten sollen so elektrische Fahranteile mit hoher Langstreckentauglichkeit verbinden und Reichweiten von bis zu 1'200 Kilometern ohne Tank- oder Ladestopp ermöglichen.
Für den Schweizer Markt wird gleichzeitig ein Händler- und Servicenetz aufgebaut. Die Schweizer Organisation mit Sitz in Zug steht unter der Leitung von Ernst Ramic, der unter anderem Erfahrungen bei Ford, Ferrari und XPENG gesammelt hat. Bis Ende 2027 soll das Netzwerk so weit ausgebaut werden, dass Kundinnen und Kunden landesweit einen qualifizierten Ansprechpartner in ihrer Nähe finden.




