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03.03.2026

sffv Quick-Info: Werkstatt-Praxis trifft Digitalisierung bei ColorMagic in Schlieren

Beim Quick-Info Anlass des Schweizer Mobilitätsverband sffv bei ColorMagic GmbH in Schlieren stand die Frage im Zentrum, wie digitale Scan-Technologie den Werkstattalltag und das Flottenmanagement konkret verbessert.

sffv Quick-Info: Werkstatt-Praxis trifft Digitalisierung bei ColorMagic in Schlieren

Am 24. Februar 2026 lud der sffv seine Mitglieder und Gäste zu einem praxisnahen Austausch nach Schlieren. Bereits beim Empfang wurde deutlich, dass der Verband bewusst auf Nähe zur Realität setzt: Statt theoretischer Präsentationen sollten digitale Lösungen dort erlebbar werden, wo sie täglich eingesetzt werden – direkt in der Werkstatt. Slavica Gavric, Inhaberin der ColorMagic GmbH, und Ralf Käser, Vorstand und Geschäftsführer des sffv, begrüssten die Teilnehmenden persönlich und unterstrichen die Bedeutung solcher Formate für die Branche.

Der anschliessende Impuls zum Thema «Mobilität im Umbruch – Chancen & Realität» fand konsequent ohne klassische Präsentationsfolien statt. Diskutiert wurde unmittelbar am Fahrzeug und am Scanner. Im Fokus standen die aktuellen Herausforderungen von Fuhrparkverantwortlichen, die zunehmende Komplexität in der Schadenabwicklung sowie die Frage, wie transparente und digital gestützte Prozesse zu mehr Effizienz und Sicherheit führen können.

Höhepunkt des Abends war die Live-Demonstration des AutoScanners der ADI GmbH. Gründer Dhruv Kashala war eigens aus München angereist und gewährte Einblicke in die Entwicklung und Funktionsweise des Systems. In Echtzeit konnten die Anwesenden verfolgen, wie Fahrzeuge gescannt, Schäden präzise dokumentiert und visuell aufbereitet werden. Die Anwendung zeigte eindrücklich, dass der Nutzen digitaler Technologien weit über administrative Aufgaben hinausgeht.

Die Fachleute von ColorMagic machten deutlich, dass der eigentliche Mehrwert in der Werkstatt entsteht. Exakte Schadenanalysen, standardisierte Dokumentation und eine belastbare Datengrundlage verbessern nicht nur die Reparaturqualität, sondern auch die Nachvollziehbarkeit gegenüber Versicherungen und Leasinggesellschaften. Für Flottenverantwortliche ergeben sich dadurch klare Vorteile bei Fahrzeugrücknahmen, bei Restwertdiskussionen und in der Prozessoptimierung.

Im offenen Austausch wurden konkrete Praxisfragen diskutiert, etwa zur Integration in bestehende Abläufe oder zu Auswirkungen auf Reparaturdauer und Wirtschaftlichkeit. Der Anlass zeigte, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Technologieanbietern, Werkstattprofis und Flottenverantwortlichen ist. Beim anschliessenden Apéro riche wurde das Networking vertieft, Erfahrungen wurden geteilt und neue Kontakte geknüpft.

Der Quick-Info Event machte deutlich: Digitalisierung in der Werkstatt ist längst keine Vision mehr, sondern gelebte Praxis mit messbarem Mehrwert für die betriebliche Mobilität.

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